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Wann ist eine BIOPTICS-Operation sinnvoll?
Es gibt unterschiedliche BIOPTICS-Verfahren Augenoperationen mit LASIK zu kombinieren.
Das häufigste Verfahren ist das Implantieren einer künstlichen Linse in Kombination mit einer LASIK. Dieses Behandlungskonzept wird meist durchgeführt, wenn die Weitsichtigkeit deutlich größer als +4 Dioptrien (dpt) oder die Kurzsichtigkeit weit stärker als -8 dpt ist.
BIOPTICS-Verfahren können auch bei hochgradigen Hornhautverkrümmungen angewendet werden. Um den bei starken Hornhautverkrümmungen beträchtlichen Gewebeabtrag durch LASIK zu reduzieren, werden in einer ersten Behandlung bogenförmige Schnitte unter die zuvor abgetrennte Flap (Hornhautlamelle) gesetzt. Dadurch werden die Auswirkungen der Hornhautverkrümmung bereits deutlich verringert. Im zweiten Behandlungsschritt wird eine LASIK vorgenommen. Die Hornhaut wird durch den Laser modelliert und korrigiert.
Frau Dr. Beate Steinhorst berät Sie persönlich und individuell über die BIOPTICS-Verfahren die für Ihre Augen in Frage kommen.
BIOPTICS – Einsatz einer Linse und LASIK
Schritt 1 - Linsenoperation
Im ersten Schritt wird in das Auge, zusätzlich zur eigenen Linse, eine sog. intraokulare oder phake Linse eingesetzt (Linsen, die zusätzlich zur körpereigenen Linse implantiert werden). Je nach Art der Fehlsichtigkeit und erforderlicher Lage der Linse im Auge werden Vorderkammerlinsen (Artisan-/ Verisyse-Linse) oder Hinterkammerlinsen (ICL-Linse) verwendet.
Alle Linsen haben ausgezeichnete optische Eigenschaften, sind hochflexibel und aus höchst bioverträglichem Material. Die eingesetzten Linsen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar. Welche Linse für Sie in Frage kommt, wird vorher in einem individuellen Beratungsgespräch mit unseren ausgewiesenen Experten geklärt.
Große Vorteile dieser ersten Operation sind, dass sich das Ergebnis sehr gut vorhersagen lässt und die Operation – falls notwendig – rückgängig gemacht werden kann. Der zweite Schritt, die LASIK, entfällt dann.
Wie bei der LASIK erfolgt der Eingriff ambulant, unter örtlicher Betäubung und dauert nur wenige Minuten. Bei der Linsenoperation wird nur ein Auge am Tag behandelt, die Operation des zweiten Auges erfolgt wenige Tage später.
Nach der Linsenoperation ist die Fehlsichtigkeit bzw. der Brechkraftfehler des Auges bereits weitgehend korrigiert.
Schritt 2 - LASIK
Im zweiten Schritt erfolgt die LASIK-Operation. Sie findet etwa 6 Wochen bis 3 Monate nach der Linsenoperation statt.
Bei der zweiten Operation, der eigentlichen LASIK, wird die bereits bei der ersten Operation vorbereitete Hornhautlamelle (Flap) aufgeklappt. Mit der LASIK wird eine Feinkorrektur einer eventuell vorhandenen Restfehlsichtigkeit oder die Korrektur der bereits vorher bestehenden Hornhautverkrümmung vorgenommen.
Nach der LASIK wird das Flap in seine ursprüngliche Lage zurückgeklappt. Es muss nicht festgenäht werden, es saugt sich selbst in der richtigen Position wieder fest.
Die BIOPTICS-Kombinationen von Linsenoperation und LASIK reduziert deutlich die Belastung für das Auge. Die Anwendung beider Verfahren an einem Auge erweitert die Möglichkeiten der Sehkorrekturen erheblich. BIOPTICS ermöglicht unseren Patienten den Traum vom Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Sie haben weitere Fragen? Bitte vereinbaren Sie gleich Ihren persönlichen Beratungstermin.
Per Telefon: 0611-360220
Per Mailformular oder Mail an: info@lasik-wiesbaden.de

